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Freiwillige Feuerwehr Großbartloff
Historisches
Photo aus dem Jahr 1892
Dieses Photo zeigt die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Jahr 1892
Gegenwart
Am 13 Oktober 1990 erfolgte die Gründung des Feuerwehrvereines Großbartloff. Er vereint die verschiedenen Gruppierungen, d.h.

- die Einsatzabteilung (Kameraden vom 16. bis zum 60. Lebensjahr)

- die Jugendfeuerwehr (Kinder und Jugendliche vom 10. bis zum 18. Lebensjahr)

- die Alters- und Ehrenabteilung (Kameraden über dem 60. Lebensjahr)

- passive Mitglieder

Gegenwärtig hat der Feuerwehrverein Großbartloff 80 Mitglieder, davon

- 15 Mitglieder Jugendfeuerwehr

- 36 Mitglieder in der Einsatzabteilung (3 Löschgruppen)

- 26 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung

- 18 passive Mitglieder

Die FFW Großbartloff verfügt über folgende Einsatztechnik:

1. Ein TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank), ausgerüstet mit einer eingebauten und einer austauschbaren Tragkraftspritze TS 8, mit einem 600 Ltr. Löschwassertank mit angeschlossener Schnellangriffseinrichtung, einer 4-teiligen Steckleiter, 120 m C-Schlauch, 160 m B-Schlauch, 4 Druckluftatmern, Notstromaggregat sowie Beleuchtungseinrichtungen, verschiedenen Werkzeugen, Strahlrohren, Kleinlöschgeräten, diversen Werkzeugen und Hilfsmitteln. Die Anschaffung dieses Fahrzeuges erfolgte im Jahr 1995.

2. Einem Kleinlöschfahrzeug (KLF) B1000 aus dem Jahr 1973, bestückt mit einer Tragkraftspritze TS 8, 160 m C-Schlauch, 120 m B-Schlauch, Kleinlöschgeräten, diversen Werkzeugen und Hilfsmitteln.

3. Ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA), Bestückung ähnlich der des KLF B 1000.

4. Einer fahrbaren Schlauchhaspel (Anhänger) mit 160 m B-Rollschlauch

5. Einem Löschmittelanhänger, bestückt mit einem 4-Flaschen CO2 -Gerät

Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich an der Hauptstraße im Oberdorf. In ihm befindet sich die gesamte Einsatztechnik bis auf den Tragkraftspritzanhänger, 24 Spinde mit der Einsatzbekleidung der Kameraden, diverses Kleingerät und Werkzeugbank. Obwohl dieses Gerätehaus erst 1978 an gleicher Stelle wie das vorherige beengte und marode Gerätehaus errichtet wurde, genügt es den heutigen Anforderungen nicht mehr und bietet auch nicht den notwendigen Platz für Einsatzkräfte und Einsatztechnik. Aus diesem Grund sind der Bürgermeister und der Gemeinderat seit längerer Zeit bemüht, für die Freiwillige Feuerwehr ein neues Domizil zu finden. Als neuer Standort steht das Gelände bei der Klusberghalle fest. Bereits 1999 wurden leerstehende Funktionsräume im Obergeschoß der Klusberghalle ausgebaut und ein Schulungs- und Versammlungsraum, eine Küche und auch die Sanitärräume fertiggestellt und übergeben. Seitens der Gemeinde Großbartloff konnten hierfür nur in beschränktem Umfang finanzielle Mittel bereitgestellt werden, mit denen Handwerkerleistungen und Materialrechnungen beglichen wurden. Die restlichen Arbeiten wurden in Eigenleistung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erbracht. Weitere leerstehende Räume sollen in den nächsten Jahren für Feuerwehrzwecke hergerichtet werden (Umkleideräume, Waschraum, Werkstattraum sowie Wehrleitungsbüro). Für den Anbau einer Fahrzeughalle sind entsprechende Förderanträge an das Thüringer Innenministerium gestellt worden. Wior hoffen, dass diese Arbeiten bis zu unserem Jubiläum im Jahre 2003 fertiggestellt sein werden.

Seit 1990 besteht zwischen uns und der Freiwilligen Feuerwehr aus Meinhard-Jestädt (Werra-Meißner-Kreis/Hessen) eine Partnerschaft. Zu verschiedenen Anlässen trifft man sich zum Erfahrungsaustausch, aber auch gemeinsame Übungen wurden bereits durchgeführt. Regelmäßig am

2. Oktober eines jeden Jahres treffen sich die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen beider Feuerwehren mit ihren Partnerinnen zum gemütlichen Beisammensein.

Man kann überhaupt einschätzen, dass der Feuerwehrverein zu den tragenden Säulen des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde zählt. So richtet der Verein alljährlich einen Maisprung aus, organisiert einen Busausflug, ist Mitveranstalter des schon zur Tradition gewordenen Parkfestes im August und unterstützt auch die anderen Vereine des Ortes bei ihren Veranstaltungen.

Doch auch in die Ausbildung, insbesondere der Jugendfeuerwehr und der Einsatzgruppe wird durch die Verantwortlichen viel Zeit und Engagement eingebracht. Davon zeugen die stets vorderen Plätze bei Vergleichswettkämpfen mit anderen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft sowie die Erringung des Kreismeistertitels in den Jahren 1992 und 1993.